﻿[0:00:00.0] Interviewtranskript

Tag:		29.06.2023
Uhrzeit:		10:18
Ort:		Physikvorbereitungsraum, ESG Spremberg
Zeitpunkt:	nach Intervention/während letzter Stunde

I: Also ich freue mich erstmal, dass du das Interview mit mir machst. Ganz am Anfang, es gibt jetzt kein Richtig, kein Falsch. Das, was du sagst, ist in Ordnung und das, woran du dich erinnerst, ist vollkommen okay. Wenn du mal was nicht weißt oder nicht antworten willst, ist es auch okay. Dann sagst du es einfach und dann machen wir die nächste Frage weiter. Ganz am Anfang, damit ich das zuordnen kann alles, brauche ich mal deine Pseudonym. Einfach laut sagen, was da rein muss. 

[0:00:22.4] B: Okay, also zweiter Buchstabe des Vornamens E, letzter Buchstabe des Nachnames R, erster Buchstabe des Vornamens der Mutter J, erster Ziffer des Geburtstages 2, zweiter Ziffer 4, letzter Buchstabe des Vornamens E.

[0:00:43.2] I: Sehr schön, danke. An was erinnerst du dich noch vom Kraftwerk? Fangen wir vielleicht mal so an. 

[0:00:50.1] B: Also so generell oder physikalisch? 

[0:00:53.0] I: Generell erstmal, was so hängen geblieben ist. 

[0:00:54.9] B: Als erstes sind wir dort in das LEAG-Gebäude reingekommen und er hat uns so die Karten gezeigt, wo überall die ganzen Kraftwerke sind, in Boxberg und so. Nachdem er uns das erzählt hat, haben wir uns die Helme genommen und die Geräte da, wo wir ihn gehört haben und haben uns das dann quasi das Kraftwerk näher angeguckt, sind dann zuerst rausgegangen, haben über den Bau des Kraftwerks geredet, so zum Beispiel, dass es aus Aluminium gebaut ist und halt keine Ecken hat zum Beispiel. Und dann sind wir in die Entschwefelungsanlage gegangen, glaube ich. Nee, da war Kalk, nee, Gips war dort. Genau, das hat er uns erstmal gezeigt. Dann sind wir dort wieder raus, dann hat er uns den Trafo gezeigt. Dann sind wir wieder in das Gebäude rein mit so einem Fahrstuhl gefahren. Dann haben wir uns die Turbine angeguckt, quasi so, wo das alles gesteuert wird und so. Die hatten gerade ein bisschen zu tun dort. Und dann konnten wir kurz einen Blick darauf werfen, dort war es sehr laut drin. Und dann sind wir dort wieder raus, sind quasi oben auf so eine Plattform, wo wir halt alles gesehen haben und so. Und unterwegs hat er uns noch einiges erklärt, wie dort alles abläuft und so. Und er hat uns ein paar Fakten genannt, auch am Anfang. Also 7.000 Mitarbeiter und so in den ganzen Kraftwerken und so. Und ja, genau. Dann haben wir uns auch Notizen zwischendurch gemacht. Und ja, dort hat er uns auch erklärt am Anfang, am Ende glaube ich noch, ne, am Anfang, wie das abläuft, wie die Kohle in das Kraftwerk kommt durch die Lieferanten dort. Durch ich glaube Förderbänder oder so, ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Und dann haben wir uns halt auch so eine Tafel angeguckt, wo halt die Kohle verbrannt wird. Also dann das Gas entsteht und so. Und ja, dann hat er auch so ein persönliches Statement zum Wasserstoff gegeben. Weil wenn jetzt die Kohle abgeschafft werden würde, dann würde es halt höchstwahrscheinlich durch Wasserstoff ersetzt werden. Jedoch ist das halt, würden dort dabei Arbeitsplätze verloren gehen. Genau. Und ja, der Wasserstoff wäre auch teurer. Und ja, somit auch teurer für uns als Verbraucher. Und ja, man könnte auch, also aus Wasserstoff kann man weniger Strom beziehen. Also man braucht mehr an Wasserstoff. Und ja, da ist halt nicht so viel vorhanden, also wie Kohle jetzt. Und ja, Kohle ist ja auch nicht unbedingt unendlich und so. Also hat alles seine Vor- und Nachteile. Und ja, aber insgesamt lebt ein bisschen die Lausitz davon wegen den Arbeitsplätzen und so. Weil übelst viele Leute arbeiten ja da. Und die LEAG ist ja auch ein großes Unternehmen. Und ja, genau. Dann waren auch zum Beispiel auch Braunkohle in so einen, ich weiß nicht, Glaskasten und Briketts. Und die Briketts waren dort gelagert. Das hatte man von diesem Turm auch gesehen. Und ja, genau. Da hat er uns noch ein paar physikalische Vorgänge dort erklärt. 

[0:04:17.3] I: Das ist schon eine ganze Menge. Dankeschön. Du hast ja jetzt mitgekriegt, in der Stunde geht es ja jetzt darum, dass ihr selber eure Stellungnahme schreibt. Und jetzt kannst du die ja gerade nicht schreiben, weil du bei mir sitzt. Wie ist denn da jetzt so deine spontane Meinung jetzt zu dem eventuellen vorziehenden Kohleausstieg? Du hast jetzt schon ein bisschen was erzählt, aber was ist jetzt so deine Meinung? Bist du dafür, bist du dagegen und warum? 

[0:04:42.4] B: Also tendenziell bin ich für alles offen. Aber ich finde es halt auch schade, das ist ja so bekannt für die Lausitz und so. Und wenn dann so viele Arbeiter auch ihre Plätze verlieren und so, ist es ja auch schwierig, dann wieder was Neues zu finden. Weil wenn man jetzt eventuell gleich nach der Ausbildung, also die Ausbildung dort gemacht hat und gleich dort gearbeitet hat, hat man jetzt ja weiter keine anderen Erfahrungen wie in anderen Berufen oder so. Und ja, also wiederum wäre es ja dann für uns auch teurer. Und ja, das ist ja auch generell so das Problem mit Inflation und so. Und dann kommt noch so teurerer Strom dazu, obwohl er ja eh schon teurer ist. Ja, also im Moment befürworte ich das nicht so. Und das Problem ist ja immer noch mit der Fernwärme zum Beispiel. Also es war ja auch der Lösungsvorschlag Abwärme, die Abwärme davon zu nehmen. Aber ja, dort wird ja auch noch dran entwickelt. Und eine Lösung für das Problem gibt es ja bis jetzt noch nicht. Und ja, also im Endeffekt als Verbraucher würde es ja einfach nur teurer für uns werden. Und aus deren Sicht, ja es wäre umweltfreundlicher. Ja, muss man halt abwägen, ob die Umwelt jetzt wichtiger ist oder der Preis. Aber im Moment bin ich eher noch für Kohle. 

[0:06:00.7] I: Wenn du das jetzt abwägst, was ist dir da jetzt wichtiger? 

[0:06:05.5] B: Ja, im Moment wirklich die Kohle. Also jetzt vom Ökostrom oder von der Kohle oder vom Wasserstoff. 

[0:06:12.0] I: Wir können ja alles mal machen. Wenn es jetzt um den Ökostrom geht, was findest du da jetzt wichtiger? 

[0:06:20.2] B: Naja, das Ding ist, wir selbst haben auch so eine Solaranlage, das finde ich ja gar nicht schlecht so. Und das finde ich gut, aber ich denke, dass gerade noch nicht so weit ist, dass alles aus Ökostrom bezogen werden könnte. Dass für jeden der Ökostrom reichen würde, sagen wir so. 

[0:06:37.3] I: Und jetzt groß gedacht für die Gesellschaft, sollte jetzt der Kohleausstieg vorgezogen werden? Ja, hatten wir ja eben schon. Und jetzt im Vergleich mit Wasserstoff, was sagst du da? 

[0:06:50.4] B: Ja, also eher wäre ich dann für Ökostrom als Wasserstoff. Aber so würde man halt die Arbeitsplätze auch ein bisschen erhalten, zum Beispiel in den ehemaligen Kohlekraftwerken dann. Aber trotzdem bin ich immer noch bei der Kohle, weil es einfach gerade nicht so die Lösung gibt zur Ersetzung von der Kohle. 

[0:07:13.6] I: Und hat sich deine Meinung durch das Unterrichtsprojekt der letzten Wochen geändert oder wie war die vorher? War die vorher auch schon so oder war die anders? 

[0:07:22.2] B: Also vorher wusste ich eher weniger noch drüber. Also ich wusste über Solaranlagen, scheinbar wie wir das ja auch zu Hause haben, aber ich wusste nicht so viel. Und durch das, was er dort erzählt hat und wir so gelernt haben, wurde mir das auch ein bisschen bewusster. Und ich konnte mir eher eine Meinung bilden als davor, weil gefährliches Halbwissen sonst so. Und ja, also es hat sich schon verbessert. 

[0:07:47.6] I: Und was genau am Unterricht oder an der Exkursion hat jetzt dazu beigetragen oder wie hat das beigetragen?

[0:07:54.7] B: Also ich fand die Veranschaulichung gut, weil sonst, wenn man das so im Lehrbuch sieht, ist es halt so, ja, da steht es so. Man sieht es ja, aber so eine wirkliche Vorstellung ist ja dann, wenn man es halt wirklich in echt sieht. Und ja, ich finde es dann halt auch wirklich besser, wenn man sich das genau angucken kann. Und die Leute, die da arbeiten, die können ja wirklich von ihren Erfahrungen erzählen und so. Ich meine, man muss deren Meinung ja nicht vertreten, aber die erzählen ja schon von ihren... Also die Herren waren ja schon etwas älter und haben da schon lange gearbeitet. Und da denke ich, haben die schon Erfahrung, was die machen dort und so. Und so ein Lehrbuch, ja, das stellt halt alles ein bisschen sterilisiert dar. Also ja, ich finde es toller, dass man sich das so wirklich auch anschauen kann, richtig, wie es dort vorgeht. Vor allem bei so physikalischen Prozessen und so, wo man sich dieses gerade nicht so ganz gut vorstellen kann. Genau, ja. 

[0:08:53.3] I: Spannend. Ja, was hast du denn vorher schon zum Thema Kohleausstieg und Energieversorgung gewusst? 

[0:09:00.2] B: Ja, also ich wusste halt, dass Kohle vielleicht nicht das umweltfreundlichste ist, auf jeden Fall. Und dass Ökostrom ersetzt werden, also Kohle ersetzen soll. Also das mit dem Wasserstoff, das habe ich noch nicht so mitbekommen, und zwar durch die Nachrichten. Das war ja auch mal ein Thema, ich weiß jetzt nicht, wer das war, aber im Kohlekraftwerk war. Und das war so ein Thema, da hatte ich es einmal mitbekommen, aber auch nicht weiter so. Und ansonsten, ja, so wirklich viel darüber wusste ich gar nicht. Nur halt, ja, ab und zu, ich hatte mir davor schon mal den Tagebau angeguckt, aber so in so einem Kraftwerk, so war ich da nicht. Und ja, ich hätte auch davor nicht gewusst, zum Beispiel, dass, also der Mann meinte, ein Kraftwerk ersetzen halt 160 Windräder. Genau, und das ist ja schon enorm viel, und das wusste ich auch nicht. Und es gibt ja zum Beispiel auch dieses Abstandsgebot zu den Häusern. Und dort ist es ja auch dann relativ komplex, so 160 Windräder zu verbauen, so mit allen Regeln und so. Und es wurde ja zum Beispiel letztens auch ein Windrad gebaut und dafür dann aber auch wieder Holz, also Wald abgeholzt. Also, ja, der liefert uns ja auch wiederum Sauerstoff, also, ja, ein schwieriges Thema, genau. 

[0:10:27.1] I: Ja, danke. Und wie sehr interessierst du dich jetzt für dieses Thema? 

[0:10:31.7] B: Also, ja, jetzt danach beschäftigt man sich schon, hat man sich schon mehr damit beschäftigt. Ja, also, es interessiert mich so, wenn es mal wieder so Neuigkeiten gibt und so. Aber ich bin jetzt auch nicht, ich gucke ehrlich jetzt nicht so oft Nachrichten, sondern eher bekomme, dass er mir das Handy mit oder so. Und ja, also, es ist schon noch ein Thema so. Und ich hoffe aber auch irgendwie, dass halt dadurch die Gesellschaft nicht zu sehr gespalten wird. Weil ein Dafür, ein Dagegen und so, ja, muss man halt auch alles akzeptieren. Aber ich denke, man wird sich schon noch damit unterhalten, weil es ja auch aktuelles Thema ist. Genau, ja. 

[0:11:25.5] I: Und wie wichtig ist dir das Thema, das wir jetzt bearbeitet haben in den letzten Wochen, für dein Leben außerhalb der Schule? 

[0:11:31.4] B: Ja, also, ich kenne mich ja eigentlich nicht so mit dem Bezahlen des Stroms und so aus. Das macht eher mein Papa. Aber es ist halt schon, also, es beschäftigt einen schon so. Weil, wie ich vorhin auch meinte, wegen der Inflation und dann würde der Strom teurer werden und so. Um die finanzielle Absicherung macht man sich ja dann auch so ein bisschen Gedanken. Also, ja, um die Familie auch. Und ja, vielleicht hat man auch einige Angehörige, die dort arbeiten. Und dann macht man sich ja auch dann immer um die Arbeitsplätze, Sorgen. Und ja, also, außerhalb der Schule beschäftigt es mich mehr als innerhalb der Schule. Sagen wir so, genau. 

[0:12:17.7] I: Okay, dann schauen wir mal auf die Aufgabenstellung, die ihr jetzt bekommen habt. Auch mit dieser Mail des Vaters und so weiter. Wie authentisch findest du das? 

[0:12:28.6] B: Die Mail jetzt? 

[0:12:32.3] I: Ja, die Mail und das, was ihr so gemacht habt. 

[0:12:35.3] B: Also, ich finde, der Vater hat dort recht. Also, ich kann mich jetzt nicht mehr an so viel erinnern. Aber er meinte ja zum Beispiel, dass mit den Arbeitsplätzen, das finde ich auf jeden Fall wichtig so. Weil die Eltern ermöglichen ja auch ihren Kindern in die Schule zu gehen und so. Und es hat ja auch wieder das, ja, schwierig. Ja, also, ich finde, er hat recht mit den Arbeitsplätzen. Ja, und inwieweit es dann die Schule das unterstützt oder nicht, ist ja dann auch wieder. Also, entweder unterstützt man ja dann die Kohle oder den Ökostrom. Und ja, also, mir ist wichtig, dass ich was sehe, wenn ich in der Schule sitze, dass man Strom hat. Aber was die Schule dann daraus macht, ist auch selbst überlassen. Aber zum Beispiel, auch für die Schule spielt ja auch eine Geldfrage bestimmt die Rolle. Und da denke ich, dass ich erst mal Kohle besser eignen würde. Aber ja, das entscheidet ja dann letztendlich eh die Schulleitung. Ich meine, man kann jetzt da vielleicht ein paar Argumente bringen. Aber ja, liegt in der Hand der Schulleitung. 

[0:13:52.4] I: Okay. Ihr wurdet ja durch das Kraftwerk von einem Mann dort geführt. Was denkst du über den? 

[0:14:01.4] B: Also, ich weiß den Namen nicht mehr von ihm. Aber er war eigentlich an sich ganz authentisch. Er hatte auch von seiner Meinung berichtet. Er war nett, hat uns alles erklärt. Das fand ich auch toll. Und ja, also, sein Meinungseinblick war auch gut. Nur manchmal hätte es ein bisschen, also nicht physikalischer sein können, aber so vom... Ja, genau, physikalischer. Ansonsten aber fand ich das in der Hinsicht gut, weil ich es dann mehr verstanden habe davon. Und ja, was ich... Also seine Meinung war sehr, er möchte seine Arbeit behalten und so. Das kann ich auch verstehen, weil wenn ich für etwas wirklich renne und da lang schon arbeite, dann ist es verständlich. Ja, also, war ein ganz netter Mann. 

[0:14:57.8] I: Okay. Ihr habt ja jetzt nicht nur die Führung gehabt, sondern ihr hattet ja auch andere Materialien noch dabei. Ihr hattet so eine kleine Textsammlung, noch Erklärvideos, Arbeitsblätter, diese Hilfekarten. Wie hat dir das denn jetzt bei der Erstellung der Broschüre geholfen? 

[0:15:13.0] B: Also tatsächlich hatten wir die Broschüre nur für eine Stunde im Unterricht. Dahin hat es mir nicht so ganz geholfen, weil in so einer Stunde kann ich da nicht alles begreifen und so. Und ja, im Endeffekt fand ich es dann noch ein bisschen schwierig, die Broschüre irgendwie aufzubauen oder so. Weil ja, man hat es zwar schon gemacht, aber nur Fakten reinzubringen, ist dann doch schon manchmal ein bisschen schwierig. Aber hat dann irgendwie auch seinen Vorteil. Und die Videos, muss ich ehrlich sagen, habe ich mir tatsächlich nicht dazu angeschaut. Aufgrund auch von Zeit, weil wir hatten das schon am Freitag abgegeben. Weil wir dachten, es ist Freitag Abgabe. Genau und ja, vielleicht hätte, also ein bisschen mehr Zeit hätte ich mir auch gewünscht dafür. Und aber an sich, der Aufbau ihren Flyers da oder dieses Heftes, der war auch gut so, eine Orientierung. Genau, der war schon so eine gute Grundlage. Aber jedenfalls hätte man sich noch ein bisschen intensiver anschauen können. 

[0:16:19.5] I: Inwiefern haben denn die Texte, die du da gelesen hast, irgendwie einen Einfluss auf deine Meinung gehabt?

[0:16:26.0] B: Also das mit dem Treibhauseffekt zum Beispiel, dann kann ich mich noch erinnern. Das hatten wir auch im Erdkundeunterricht. Also das habe ich jetzt nicht so intensiv gelesen, weil ich darüber schon ein wenig Bescheid wusste. Und aber jetzt, also er hat mich mein eigener Flyer in meiner Meinung beeinflusst als jetzt Ihrer. Also der war zwar auch gut, aber wenn man sich mit dem beschäftigt, was man selbst dort erstellt und so, dann kommt die eine Meinung irgendwie mehr zum Vorschein, als wenn man jetzt irgendwas liest. Also zu, sagen wir, 20 Prozent.

[0:17:06.7] I: Habt ihr euch in der Klasse oder in eurer Gruppe auch über diese kontroverse Frage ausgetauscht? 

[0:17:13.9] B: Also tatsächlich hatten wir am Anfang noch gar keine Ahnung, was wir machen sollen so richtig. Deswegen war die Frage eher außen vor, sondern es ging eher um den Kohleausstieg, also eher um die Kohle. Und ja, also im Thema Ökostrom ging es eigentlich nicht. Aber sonst haben wir uns schon damit beschäftigt, wie, also mit den Arbeitsplätzen vor allen Dingen, so um die Gesellschaft, was jetzt uns betreffen würde, den Verbraucher und so.

[0:17:43.5] I: Und hat das einen Einfluss darauf gehabt, wie du jetzt über diese Frage denkst, Kohleausstieg vorziehen - Ja oder nein? 

[0:17:50.0] B: Eher nicht. Also wirklich, das war dann wirklich eher die Broschüre als jetzt die Gruppe, weil in meiner Gruppe waren es auch nicht so hochredefreundliche Menschen. Also da rede ich irgendwie meist mehr so, weil vielleicht manche auch gar keine Meinung dazu haben oder so. Also ja, genau. Da es mich jetzt noch nicht so beschäftigt, ist es auch so. Ja, also ich könnte mich mehr damit beschäftigen, mehr darüber wissen, aber es kommt glaube ich noch. Genau, ja. 

[0:18:25.6] I: Okay, hast du noch irgendwelche Fragen oder irgendwas, was du loswerden möchtest? 

[0:18:30.1] B: Hm, eigentlich glaube nicht. 

[0:18:40.4] I: Okay, dann bedanke ich mich ganz herzlich, dass du das Interview mit mir gemacht hast. Ja. 
