Mit der Digitalisierung wird die Verwertung musikalischer Werke globaler, umfangreicher und komplexer. Aufgrund nur schwach digitalisierter und sehr heterogener Prozessabläufe in der Musikwirtschaft stellt die Erschließung der wirtschaftlich sehr relevanten Erlöse aus der Urhebervergütung insbesondere die zahlreichen kleinen Verlage und Urheber in Deutschland vor große organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Insbesondere die internationale Verwertung von Kompositionen durch Urhebervergütungen ist für Künstler abseits des Mainstreams von essentieller Bedeutung. Zur Erhaltung kultureller Diversität unter Einbeziehung musikalischer Nischen gilt es somit, diesen Akteuren leistungsfähige Werkzeuge an die Hand zu geben, welche einen strukturierten und effizienten Zugang zu den verschiedenen Arbeitsschritten internationaler Urheberrechtewahrnehmung bieten. Mit IT-Unterstützung zur Vereinheitlichung und Automatisierung der internationalen Verwertung der Autorenrechte soll somit die Emanzipation kleiner und mittlerer Musikverlage erreicht und deren Unabhängigkeit gesichert werden. Ziel des Projektes ist es daher, eine Softwarelösung für die rechtssichere und aufwandsarme Interaktion zwischen deutschen Urhebern bzw. den Urheber vertretenden Verlagen und internationalen Verwertungsgesellschaften zu entwickeln, welche die Spezifika der Gesellschaften hinsichtlich Datenformate, Prozesse oder Schnittstellen abstrahiert, einen einheitlichen Zugang bietet und die komplizierten Abläufe der Verwertung musikalischer Werke in hohem Maße automatisiert.

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Collections in this community

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    Results of various business focused analyses of music rights Collective Management Organisations (CMO) in the EEA. Data sources were transparency and annual reports as well as CMO websites.

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